Auf der Strecke von Stendal nach Magdeburg liegt zwischen 2 Stationen eine Leiche. Zig Züge sind in der Nacht und am Morgen nochmal drübergefahren. Da der Mann aber genau in der Mitte der Gleise lag ist da nix weiter passiert. Ja, wie ist er da hingekommen? Bei einem Unfall müsste er doch irgendwie auf die Gleise gefallen sein. Aber welcher Mensch fällt mitten in der Nacht bei -11°C und Schneefall mal einfach auf die Gleise, welche sich zwischen Ackerflächen und doch sehr weit weg vom nächsten Ort befinden? Noch dazu, wenn die Person keine Jacke dabei hat.
Wie kommen die Leute vom Radio also darauf, dass das ein Unfall war?
Ich hätte mich jedenfalls gefreut, wenn der Mann einen anderen Ort für sein Ableben ausgesucht hätte, bzw sich garnicht erst dazu entschlossen hätte den Kopf auf den Gleisen zu platzieren.
Dann wäre mir der Anblick seiner halb gefrorenen Leiche, des Blutes und allem drum und dran erspart geblieben.
6 Kommentare:
Auaaa? :/ Und wir müssen da heute auch noch lang ... hoffentlich sieht man nix mehr. *grusel*
Boah, krass... ich hoffe, du kommst mit dem Gesehenem klar.
Ich glaube, die Nachrichten stellen das als Unfall dar, da es sich blöd anhört, wenn man sagt, das sich jemand vor dem Zug geworfen hat, um Suizid zu begehen.
Da wird es wohl mehrere Möglichkeiten geben,das es ein Unfall ist,nur weil, einem persönlich keiner einfällt heisst es nichts.ein suizid oder Mord würde die Polizei nicht als unfall deklarieren ,zumindest nicht so einen.Es gibt Dinge die passieren halt,ob es einem in den Kopf passt oder nicht!
regentropfen: ich denk mal, dass die den da gleich weggeräumt haben... nachdem sie den dann endlich mal gefunden hatten o.O
mondstille: ja, es geht... der Großteil von dem Heeren war ja zum Glück abgedeckt *grusel*
Anonym: Wie schön, dass du da so gut drüber Bescheid weißt. Und nur weil es nicht in deinen KOpf passt kann es eben trotzdem kein Unfall gewesen sein.
Also mir würde bei der Beschreibung als aller erstes eingefallen: besoffen über die Gleise gegangen, hingefallen, liegengeblieben.
Warum das nun also kein Unfall sein soll, erschließt sich mir nicht.
Ich versteh schon, dass man daran zweifelt, dass es ein Unfall ist. Aber das kann so blöd kommen..
zwei Klassenkameraden von mir waren mal etwas abseits in einem Dorf feiern und mussten heim laufen, wussten den Weg aber nicht und haben sich an der Bahnstrecke orientert. Weil sie Kapuzen aufhatten und der Wind blöd ging, haben sie den Zug auch nicht gehört..
Und ein Freund von mir wurde auch tot auf den Gleisen gefunden, so dass man dachte, er sei eben betrunken darüber gefallen, bis man zwei Wochen später seinen Ausweis bei einer Wohnungsdurchsuchung fand.
Was ich damit sagen will, man kann es nun mal nie wissen. Es ist ein schrecklicher Tod und es ist zudem schrecklich für Bahnpersonal und Zuggäste. Zieht man allerdings so viele Menschen in seinen Suizid indirekt mit hinein, finde ich das schon geschmacklos. Allerdings, wie schon geschrieben, man weiß es wirklich nie.
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